Linzer ASK erreicht Champions League nach Aufholjagd gegen Celtic Glasgow

Historischer Erfolg für Linzer ASK
Der österreichische Meister Linzer ASK hat sich nach einer bemerkenswerten Leistung erstmals für die Ligaphase der Champions League qualifiziert. Das Team von Trainer Dietmar Kühbauer besiegte Celtic Glasgow im Play-off-Rückspiel mit 5:1 nach Verlängerung. Dieser Sieg folgte auf eine 0:3-Niederlage im Hinspiel, was die Qualifikation zu einem „Fußballwunder“ macht.
Trotz des Rückstands im Hinspiel und eines frühen Gegentores im Rückspiel durch Callum McGregor in der 21. Minute, kämpfte sich der LASK zurück. Moses Usor erzielte in der 32. Minute den Ausgleich, doch zur Halbzeit deutete wenig auf ein Weiterkommen der Heimmannschaft hin.
Casino Boni
100% bis zu 500€ + 200 Freispiele
- Willkommenspaket bis zu 1.500€
- 10% wöchentliches Cashback



100% bis zu 750€ + 150 Freispiele
- Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
- 25% Reload-Bonus jeden Montag



150% bis zu 300€ + 100 Freispiele
- Willkommensbonus bis zu 1.000€
- 50 Freispiele jeden Freitag
Spannende Aufholjagd und Verlängerung
Nach der Pause drehte der LASK auf. Robert Ljubicic traf in der 48. Minute, gefolgt von Samuel Adeniran in der 58. Minute. In der 90. Minute gelang Florian Flecker das entscheidende 4:1, das die Partie in die Verlängerung zwang. Flecker musste nach einem Zusammenprall mit Celtics Torhüter Viljami Sinisalo ausgewechselt werden.
In der Verlängerung war es erneut Samuel Adeniran, der in der 109. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends das 5:1 erzielte und damit die Entscheidung herbeiführte. Kurz darauf verschoss der US-Amerikaner sogar noch einen Elfmeter. Die Euphorie in Linz war nach diesem Sieg groß.


Trainer Kühbauer lobte die Leistung seiner Mannschaft: „Was die Jungs heute abgeliefert haben, von Minute eins weg, war unglaublich. Nach dem Rückstand haben wir uns zurückgekämpft, und nach dem 2:1 hast du einen brutalen Ruck in der Mannschaft gespürt.“ Er fügte hinzu, dass seine Spieler „outstanding“ gespielt hätten, sowohl physisch als auch mental. Celtic-Kapitän McGregor zeigte sich enttäuscht: „Wir waren viel zu passiv. Hierfür gibt es keine Entschuldigungen.“
Finanzielle und sportliche Auswirkungen
Die Qualifikation für die Champions League bringt dem LASK nicht nur sportlichen Ruhm, sondern auch erhebliche finanzielle Vorteile. Die Österreicher können sich auf ein Startgeld von mehr als 18 Millionen Euro freuen. Die Auslosung der Ligaphase ist für Donnerstag angesetzt.
Neben dem LASK gelang auch dem aserbaidschanischen Meister FK Sabah aus Baku ein ähnliches Comeback. Sie setzten sich gegen Hapoel Be’er Sheva aus Israel mit 5:2 nach Verlängerung durch, nachdem sie im Hinspiel 1:2 verloren hatten und im Rückspiel zweimal zurücklagen. Auch Bodø/Glimt aus Norwegen qualifizierte sich nach einem 3:0-Sieg gegen den niederländischen Dritten NEC Nijmegen.
Der erste Spieltag der Ligaphase der Champions League beginnt am 8. September. Die Vorrunde wird am 27. Januar 2027 abgeschlossen, und das Finale findet am 5. Juni 2027 in Madrid statt. Trainer Kühbauer äußerte sich zu den kommenden Herausforderungen: „Wir nehmen es, wie es kommt. Und wenn Real Madrid dabei ist, wunderbar. Ich meine, die Champions League werden wir nicht gewinnen, das ist einmal gewiss. Aber wir wollen dann diese Spiele genießen mit dem Publikum.“


Der gefeierte Doppel-Torschütze Adeniran zeigte sich begeistert: „Ich habe daran geglaubt, dass wir es schaffen können. Meine Teamkollegen haben daran geglaubt, dass wir es schaffen können. Wenn man es dann tatsächlich schafft, ist das ein unglaubliches Gefühl.“ Torhüter Lukas Jungwirth ergänzte: „Ich glaube, die meisten hatten uns schon in Glasgow abgeschrieben. Dann nach dem 0:1 war es sowieso für jeden schon klar. Ich bin einfach megaglücklich, dass wir das geschafft haben. Wir spielen Champions League!“
Source: spiegel.de