Aachen: Deutschland gewinnt Mannschafts-Gold bei der Reit-WM

Deutschland feiert Weltmeistertitel in Aachen
Die deutsche Springreiter-Equipe hat bei der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen den Mannschafts-Weltmeistertitel errungen. Dies ist das erste Mannschafts-Gold für Deutschland seit 16 Jahren und der vierte Erfolg in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Die Entscheidung fiel vor über 40.000 Zuschauern im Hauptstadion von Aachen.
Schon vor dem Abschluss der letzten Teilprüfung stand der Heimsieg fest. Das Team von Bundestrainer Otto Becker konnte den ersten Platz bereits eine knappe Stunde vor dem Ende der letzten Teilprüfung feiern. Die deutschen Reiter zeigten sich begeistert von der Atmosphäre und dem Publikum in Aachen.
Casino Boni
100% bis zu 500€ + 200 Freispiele
- Willkommenspaket bis zu 1.500€
- 10% wöchentliches Cashback



100% bis zu 750€ + 150 Freispiele
- Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
- 25% Reload-Bonus jeden Montag



150% bis zu 300€ + 100 Freispiele
- Willkommensbonus bis zu 1.000€
- 50 Freispiele jeden Freitag
Souveräne Leistung des deutschen Teams
Das deutsche Team startete als führende Mannschaft in den Parcours am Freitagabend. Marcus Ehning (52) aus Borken, der bereits 2010 zum Gold-Quartett gehörte, absolvierte mit seinem Wallach Coolio (13) eine fehlerfreie Runde. Seine Leistung trug maßgeblich zum Erfolg bei und er zeigte sich fasziniert von seinem Pferd.
Auch die jüngste im Team, Sophie Hinners (28) aus Pfungstadt, blieb mit ihrem Wallach Singclair (11) ohne Abwurf. Obwohl sie die erlaubte Zeit für den 580 Meter langen Parcours leicht überschritt und einen Strafpunkt kassierte, war ihre Leistung stark. Hinners lobte ihren Wallach und beschrieb die Stimmung als „abnormal“.


Daniel Deußer (45) aus Rijmenam, Belgien, sicherte mit seinem Wallach Otello (12) vorzeitig die Goldmedaille für Deutschland. Er konnte sich einen Abwurf erlauben, blieb aber fehlerfrei. Um 21:51 Uhr war der Titelgewinn für Deutschland besiegelt. Deußer äußerte sich strahlend und bezeichnete den Erfolg als „unglaublich“.
Als letzter Reiter konnte Europameister Richard Vogel (29) aus Pfungstadt auf seinem Hengst United Touch (14) entspannt seine Runde drehen. Sein Ritt war für die Mannschaftswertung ohne Belang, da der Sieg bereits feststand. Vogel kassierte zwei Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung, was jedoch nur eine Randnotiz an diesem erfolgreichen Abend war.
Bedeutung des Sieges und Ausblick
Der Triumph in Aachen markiert das erste Team-Gold für Deutschland bei einer Weltmeisterschaft seit dem Erfolg in Kentucky/USA im Jahr 2010. Damals gehörte Ehning ebenfalls zur siegreichen Mannschaft und Otto Becker war bereits der Bundestrainer. Silber ging an Belgien mit 11,69 Strafpunkten, während Großbritannien mit 12,98 Strafpunkten Bronze gewann.
Die guten Leistungen der deutschen Reiter lassen auch auf weitere Erfolge in der Einzelwertung hoffen. Deußer und Otello liegen in der Einzelwertung gleichauf mit dem Schweizer Steve Guerdat und Dynamix auf Platz eins. Ehning mit Coolio folgt auf Platz vier, und Hinners liegt direkt dahinter. Die Einzelentscheidung findet am Sonntag statt.
Bundestrainer Becker zeigte sich begeistert vom Ambiente in Aachen und lobte das „geniale, fachkundige, begeisterungsfähige Publikum“. Er betonte, dass der Druck als Führender größer sei, aber die Ausgangsposition die beste war. Die Mannschaft hielt dem wachsenden Druck stand und lieferte eine herausragende Vorstellung ab.


Der Erfolg in Aachen ist ein wichtiger Meilenstein für den deutschen Springsport und wurde von den über 40.000 Zuschauern enthusiastisch gefeiert. Die Einzelentscheidung steht am Sonntag an.
Source: bild.de