Marokko: Fifa dementiert Berichte über WM-Finale 2030 in Casablanca

Berichte über WM-Finale 2030 und Fifa-Dementi
Berichte haben Spekulationen ausgelöst, wonach Gianni Infantino, Präsident des Weltfußballverbandes Fifa, Marokko das Finale der Weltmeisterschaft 2030 angeboten haben soll. Dies sei unter der Bedingung geschehen, dass das Land dem Fifa-Präsidenten weiterhin seine Unterstützung zusichert. Die Zeitung „The Times“ berief sich dabei auf eine ungenannte Quelle, während „Talksport“ angab, dass mehrere Quellen aus dem marokkanischen Fußballverband Gespräche mit Infantino über die Austragung des Endspiels in Casablanca bestätigt hätten.
Die Fifa hat diese Berichte jedoch dementiert. Ein Sprecher des Weltverbandes erklärte gegenüber „Sky News“, es sei „falsch und irreführend zu behaupten, der Fifa-Präsident habe irgendwelche Zusagen hinsichtlich der Ausrichtung des Endspiels der Fifa-Weltmeisterschaft 2030 gemacht.“ Eine Entscheidung werde von der Fifa zu gegebener Zeit getroffen.
Casino Boni
100% bis zu 500€ + 200 Freispiele
- Willkommenspaket bis zu 1.500€
- 10% wöchentliches Cashback



100% bis zu 750€ + 150 Freispiele
- Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
- 25% Reload-Bonus jeden Montag



150% bis zu 300€ + 100 Freispiele
- Willkommensbonus bis zu 1.000€
- 50 Freispiele jeden Freitag
Das Turnier im Jahr 2030 wird erstmals über drei Kontinente hinweg ausgetragen und findet vom 8. Juni bis zum 21. Juli statt. Sechs Länder fungieren als Gastgeber: Uruguay, Paraguay, Argentinien, Spanien, Portugal und Marokko. Der Großteil der Spiele soll in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden. Der Austragungsort des Finales ist bislang noch nicht festgelegt. Madrid galt mit dem Santiago Bernabéu als aussichtsreicher Kandidat für das Endspiel.
Marokko plant den Bau des „Grand Stade Hassan II“ bei Casablanca, das eine Kapazität für 115.000 Zuschauer haben soll. Trotz dieser Ambitionen wurden Marokko bisher maximal Außenseiterchancen für die Ausrichtung des Finales zugestanden.
Infantinos Position und wachsende Kritik
Die Berichte über ein mögliches Angebot an Marokko kommen zu einer Zeit, in der Gianni Infantino unter wachsendem Druck steht. Er hatte zuvor Pläne zurückgezogen, die einen potenziellen Verkauf eines Teils der kommerziellen Rechte der Fifa, beispielsweise an der Weltmeisterschaft, vorsahen, um Milliardensummen einzunehmen. Diese Entscheidung folgte auf massive Proteste.
Seitdem wird über Infantinos Zukunft diskutiert, der seit 2016 an der Spitze des Weltverbandes steht. Der marokkanische Verbandspräsident Fouzi Lekjaa hat Gianni Infantino bereits öffentlich seine Unterstützung zugesagt. Dies geschah, obwohl in einer Erklärung vom 1. August die Ansicht geäußert wurde, dass der Investorenplan aufgegeben werden sollte.
Die Uefa hat im Zusammenhang mit dem gescheiterten Investorendeal mit rechtlichen Schritten gedroht. Mehrere Verbände, darunter England, haben angekündigt, Gianni Infantino bei der Wahl im kommenden Jahr ihre Unterstützung zu entziehen. Gemäß den Statuten möchte sich Infantino am 18. März 2027 auf dem 77. Fifa-Kongress in Rabat ein letztes Mal für vier Jahre zum Präsidenten wählen lassen.
Source: bild.de